Forschung und Entwicklung

Forschung im Dienste der Optimierung der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung

Als Weiterbildungsstätte der Kategorie A verpflichten sich die KJPD St. Gallen, mittels Forschungsaktivitäten zu wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn beizutragen. Entsprechend unserer strategischen Ausrichtung ist das Ziel unserer wissenschaftlichen Tätigkeit die Verbesserung der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung in der Bevölkerung und die Prävention psychischer Fehlentwicklungen.

Wichtige Referenzpunkte unserer Forschungstätigkeit sind diagnostische und therapeutische Fragen in Bezug auf psychische  Störungen im Kindes- und Jugendalter. Zusätzlich sollen die Entwicklung und wissenschaftliche Begleitung präventiver Interventionen und Angebote einen Beitrag zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und ihren Familien leisten.

Methodisch streben wir einen multidimensionalen Blickwinkel an, der unterschiedliche Ansätze, psychodynamische, bindungstheoretische und systemische Aspekte miteinander verbindet. In Ergänzung zur quantitativen Forschung ermöglichen qualitative Methoden, auch komplexere Wirkzusammenhänge zu beleuchten.

Unsere Schwerpunkte in der Forschung und Angebotsentwicklung sind

  • Outcome-Forschung
  • Entwicklung und Evaluationen spezifischer Angebote (u.a. Babysprechstunde)
  • Entwicklung von präventiven Interventionen und Angeboten (z.B. für Kinder psychisch belasteter Eltern)
  • Psychotherapieforschung
  • Klinische Grundlagenforschung
  • Qualitätssicherung

Aktuelle Projekte

  • Outcome-Forschung Babysprechstunde
  • Kinder psychisch belasteter Eltern: Behandlungskonzepte und indizierte Prävention
  • Zufriedenheitsbefragung von Patienten und deren Eltern im Rahmen der Qualitätssicherung der KJPD St. Gallen
  • Teilnahme an der klinischen Studie der Universität Zürich (SNF) zum Einsatz von Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter